Mammutaufgabe für GCS: Flughafenreinigung während der Corona-Pandemie – Interview mit Recep Sahin (GCS)

Recep Sahin, Gebäudereinigungsmeister und staatlich geprüfter Desinfektor von GCS im Interview.

Regelmäßiges Händewaschen, desinfizieren, Oberflächen reinigen: In Zeiten von Corona haben Sauberkeit und Hygiene einen besonderen Stellenwert. Als Gebäudereinigungsmeister und staatlich geprüfter Desinfektor ist das Beseitigen von Keimen, Viren und Bakterien für Recep Sahin (GCS) Teil seiner täglichen Arbeit. Insgesamt laufe das Geschäft von GCS in der aktuellen Zeit auf Hochtouren, so Sahin. Wie Plexiglasscheiben im Terminal und Raumdesinfektion via Kaltsprühnebel zusammenpassen, erklärt er im Interview.

 

Herr Sahin, aktuell erfährt das Thema Sauberkeit und Hygiene besondere Aufmerksamkeit. Für Sie ist das Ihr „täglich Brot“. Hat die Corona-Pandemie Ihr Geschäft verändert?

„In meinem Beruf geht es jeden Tag darum, für Sauberkeit und Reinheit zu sorgen. Das betrifft einerseits offensichtlich verschmutzte Flächen. Andererseits geht es aber auch darum, Keime, Viren und Bakterien zu entfernen, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann. Durch die Corona-Pandemie haben unsere Leistungen bei GCS eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, wir sind mit unserem Angebot in den Fokus gerückt. Gerade weil sich viele Personen durch die Berichterstattung in den Medien und unterschiedlichen Aussagen von Virologen und Medizinern verunsichert fühlen. Seit vielen Wochen haben wir mehr Personal im Einsatz, damit beispielsweise Flächen, die oft berührt, häufiger gereinigt werden. Aber auch außerhalb des Flughafengeländes sind wir an vielen Orten gefragt.”

 

Haben Sie neue Aufgabenbereiche hinzubekommen?

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bekommen wir am Airport drastisch zu spüren. Wir alle wünschen uns, dass künftig wieder mehr Passagiere über unseren Flughafen reisen. Daher haben wir in den vergangenen Wochen gemeinsam dafür gesorgt, das Infektionsrisiko beim Arbeiten und beim Reisen so gering wie möglich zu halten. Unser technischer Service hat unter anderem Plexiglasscheiben und Abstandsmarkierungen in den Terminalbereichen angebracht – das war für uns neu. So haben wir unseren Beitrag dazu geleistet, dass sicheres Reisen möglich ist – auch wenn hier natürlich alle Beschäftigten, Passagiere und Besucher mitziehen und sich an die gültigen Regeln halten müssen.”

 

Sie bieten eine besondere Technik zum Desinfizieren von Räumlichkeiten an. Wie funktioniert diese Technik und ist sie nachhaltig wirksam?

„Es gibt mehrere Methoden, um Räume zu desinfizieren. Die naheliegende Option ist sicher die, wie wir sie alle aus dem eigenen Haushalt kennen: Flächen mit speziellen Reinigungsmitteln abwischen oder bei festsitzendem Schmutz abscheuern. Bei großen Räumen ist das sehr aufwendig und teilweise kommen wir nicht bis in kleine Rillen und Vertiefungen, wie bei Zwischenräumen von Schränken oder Schubladen. Wir haben daher eine neue Methode im Einsatz, bei der wir mit einem Generator feinsten Kaltnebel versprühen. Der Nebel verteilt sich im ganzen Raum, benetzt alle Oberflächen über die Raumluft und dringt bis in die kleinsten Ritzen vor. Der Wirkstoff besteht aus Wasserstoffperoxid und Silberkationen und tötet zu 99,99 Prozent alle Viren, Keime und Bakterien ab. Gleichzeitig ist die Substanz für den Menschen ungefährlich und schonend zu allen Materialien.

Bei der eigentlichen Desinfektion müssen Oberflächen freigeräumt werden, es dürfen sich keine Personen dort aufhalten. Nach einer Einwirkzeit von ein bis zwei Stunden ist der Prozess abgeschlossen und man kann den Raum wieder betreten. Um den Langzeitschutz vollends abzuschließen, kann man die Oberflächen noch mit einem Speziallack benetzen. Wir haben mit dieser effektiven und schonenden Methode bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.”

 

Das Interview führte Maria Linden, UKM-MR.

 

–> Sie wollen mehr über die Leistungen der GCS erfahren? Dann einfach reinschauen unter www.gcs-cleaning.de oder in den Broschüren zu den Themen Raum- und Flächendesinfektion und Speziallack.

 

Ansprechpartnerin:
Roswitha Gerritzmann
GCS